
Inszeniert von Pietro Francisci, der zuvor durch seine populären Herkules-Filme bekannt wurde, ist Raumkreuzer Hydra – Duell im All ein eigenwilliger Science-Fiction-B-Movie aus der späten Phase des italienischen Genrefilms. Eine Gruppe Erdlinge wird von Außerirdischen entführt und in ein interstellares Abenteuer verwickelt, das zwischen Agentenfilm, Weltraummärchen und unfreiwilliger Komik changiert. Ein kurioser Kosmos, zwischen Kaltem Krieg, technologischer Euphorie und kultureller Pop-Art.
Die Besetzung um Roland Lesaffre, Leontine Snell und Kirk Morris bewegt sich durch bühnenhafte Kulissen und fremde Planeten, während Nico Fidencos Musik mit chorischer Dramatik überrascht. 1966 uraufgeführt, blieb der Film international weitgehend unbeachtet, heute gilt der Film als kultiges Randphänomen europäischen Sci-Fi-Kinos – weniger für seine Technik als für seinen Stil: Technicolor-bunt, theatralisch, ambitioniert. Ein Blick auf das Weltall – aus Sicht der Cinecittà.

Eine rabenschwarze Komödie, destilliert zu reiner metaphysischer Verzweiflung – A Serious Man zeigt die Coen-Brüder in ihrer rätselhaftesten Form. Weniger eine Handlung wie ein Strudel tut sich auf: Ein Mann, eine Frage, ein Universum, das keine Antwort gibt. Larry Gopnik, Physikprofessor, sucht nach Sinn – während sein Leben mit erhabener Gleichgültigkeit zerfällt.
Dies ist nicht der bekannteste Film der Coens – vielleicht aber ihr persönlichster. Inspiriert von ihrer jüdischen Kindheit in St. Louis Park, Minnesota, beginnt der Film mit einer kryptischen jiddischen Parabel und endet mit einem nahenden Tornado. Dazwischen: Rabbiner, Bar Mitzwa, Jefferson Airplane und der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Eine Erklärung für vieles bleibt A Serious Man uns schuldig und doch wirkt er komödiantisch wie wie ein kosmischer Witz mit perfektem Timing.

Als Kleinod der Filmgeschichte dürfen wir aus unserem Archiv Lotte Reinigers „Die Abenteuer des Prinz Achmeds“ präsentieren. Untermalt durch Live Musik ist dieser Silouttenfilm von 1926, einer der ersten abendfüllenden Animationsfilme überhaupt, ein echtes Erlebnis!
Im fernen Morgenland beeindruckt ein böser Zauberer den Kalifen mit seinem fliegenden Pferd. Der Kalif ist begeistert und möchte ihm das Ross abkaufen, doch als der Zauberer seine Tochter Prinzessin Dinarsade als Preis nennt, schreitet ihr Bruder Prinz Achmed ein und wird kurzerhand durch einen Trick des Zauberers auf seinem fliegenden Pferd vom Winde verweht.
Zwischen fernen Ländern und Geisterwelten ist das der Beginn einer Irrfahrt, von der er nur mithilfe von Magie wieder zu seiner Familie zurückfindet.
Mit prächtigen Farben reißen die filigranen Scherenschnitte die Zuschauerin in ihren Bann. Ein unbedingtes Muss für alle Fans des Trickfilms und in diesen turbulenten Zeiten jedem zu empfehlen, denn der Eskapismus aus den 20er Jahren hat seine Wirkung nicht verloren.

Der patriarchale Glanz eines 60. Geburtstags verwandelt sich in ein seelisches Schlachtfeld: In Thomas Vinterbergs Festen, dem ersten Dogma-95-Film, wird das Fest zur Zerreißprobe einer Familie, deren Fassade unter dem Druck verdrängter Wahrheiten bröckelt. In einer dänischen Landhausidylle versammelt sich die Bourgeoisie zur Feier – doch als Sohn Christian eine schockierende Rede hält, kippt die höfische Harmonie ins Abgründige.
Gedreht mit Handkamera, natürlichem Licht und ohne Filmmusik, wirkt Festen roh, intim, beinahe dokumentarisch. Der Verzicht auf stilistische Mittel wird zur ästhetischen Wucht: Authentizität als moralischer Angriff. Vinterbergs Werk wurde 1998 in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet und gilt als Meilenstein des europäischen Kinos – ein Film, der die Bühne des Familienfestes in einen Gerichtssaal der Erinnerung verwandelt. Ein Toast auf die Wahrheit – bitter, notwendig, befreiend.

Es ist Woah Woah season im blauen Salon!
Der erste Teil der legendären Buchverfilmung erzählt die Geschichte der 17-Jährigen Isabella "Bella" Swan, die schon immer anders als andere Mädchen war. Als ihre Mutter erneut heiratet, zieht sie zu ihrem Vater Charlie in die kleine und verregnete Stadt Forks. Ihre Erwartungen an ihr neues Leben sind gering, in der vermeintlich langweilen und neuen Umgebung. Doch als sie dem mysteriösen und gutaussehenden Edward Cullen begegnet, soll sich alles ändern. Zwischen den beiden entwickelt sich eine sofortige und starke Anziehung. Doch irgendetwas stimmt nicht mit Edward. Er ist anders. Zu schnell. Zu stark. Und viel zu geheimnisvoll.
Bella begibt sich in eine neue Welt voller unbekannten Kreaturen und Regeln. Sie muss sich entscheiden zwischen Liebe und Sicherheit.

Im beschaulichen Dörfchen Folainville herrscht Ausnahmezustand: Das alljährliche Dorffest steht an, die Lampions baumeln im Sommerwind, der Bürgermeister dreht ab, die Wirtin trägt Pariser Haute Couture und Postbote François (Jacques Tati) gerät völlig aus dem Tritt.
Als das Wanderkino eine Doku über das ultraschnelle amerikanische Postwesen zeigt, beschließt François, selbst zur Turbo-Version eines Briefträgers zu mutieren. Fortan jagt er auf seinem Fahrrad durchs Dorf. Briefe fliegen, Hühner flattern, und selbst die Kühe schauen irritiert. Der Versuch, amerikanische Geschwindigkeit in französische Gemütlichkeit zu pressen, endet natürlich im herrlich-komischen Chaos.
Ganz ohne große Worte, aber mit viel Charme, Situationskomik und einem tiefen Augenzwinkern zeigt Jacques Tati in seinem ersten Spielfilm, dass Fortschritt nicht immer Fortschritt bedeutet – und dass ein Brief manchmal besser ankommt, wenn er mit einem Lächeln statt mit Vollgas zugestellt wird.

Spur der Steine von Frank Beyer zählt zu den wichtigsten, aber auch kontroversesten Filmen der DEFA. Erzählt wird die Geschichte des eigenwilligen Poliers Hannes Balla (Manfred Krug), der auf einer Großbaustelle mit unkonventionellen Methoden führt und mit Autoritäten auf Kriegsfuß steht. Die Ankunft der jungen Parteisekretärin Kati Klee und des Ingenieurs Werner Horrath bringt Unruhe in das eingespielte Gefüge. Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Zwischen den drei Figuren entsteht ein Spannungsfeld aus Macht, Moral und persönlicher Verantwortung.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Erik Neutsch erzählt der Film nicht nur vom Aufbau eines sozialistischen Bauprojekts, sondern vor allem vom Aufeinanderprallen verschiedener Lebensentwürfe, Überzeugungen und Machtstrukturen in der DDR der 1960er Jahre. Der Film kritisiert Missstände im Alltag der DDR und zeigt einen komplexen, realistischen Blick auf das Leben, dass der Parteiführung jedoch zu realistisch war. Nach nur wenigen Vorführungen wurde Spur der Steine verboten und verschwand bis 1990 in den Archiven. Heute gilt er als Meilenstein des DDR-Kinos: mutig, vielschichtig und zeitlos aktuell.

Der Schüler Arnie Cunningham gilt als Verlierer-Typ. Als er zufällig einen schnittigen 1958er Plymouth Fury entdeckt, der ihn nicht mehr loslässt, beginnt sein Leben eine Wendung zu nehmen. Er kauft das Auto und setzt alles daran, den Oldtimer wieder in seinen Urzustand zu bringen und tauft es voller Stolz auf den Namen Christine. Als der Wagen eines Nachts mutwillig völlig demoliert wird, erwacht Christine zum Leben, repariert sich selbst und nimmt Rache. Egal wie sehr man sich bemüht, sie zu zerstören, sie sucht uns immer wieder heim: die gewaltsame Wiederkehr einer Ikone der US-Industrie im Zeitalter der Deindustrialisierung. Wer nicht glaubt, dass Autos mit Blickmacht und Persönlichkeit ausgestattet sind, kann sich in Christine vom Gegenteil überzeugen. 1983 erschien Stephen Kings Roman und wurde noch im selben Jahr in die Kinos gebracht: In bester Horrorfilm Tradition zielt der Genre-Dialektiker Carpenter darauf ab, dass wir das Böse ebenso fürchten wie bemitleiden mögen.

Ein Mann durchquert eine Wüste, gigantische Canyons ragen neben ihm auf, seine abgewetzten Schlangenlederstiefel sind löchrig, sein Wasserkanister leer. Er weiß nicht, wo er herkommt, er weiß nicht, wo er hin will, er weiß nicht, ob es nur Durst ist, der ihn vorantreibt. In einer Spelunke auf der Grenze zwischen Mexiko und Texas kollabiert er. Hier findet ihn sein entfremdeter Bruder.
Paris, Texas (1984) erzählt die Geschichte von einem, der auszog, seine Vergangenheit zu finden. In kräftigen Farben und zu der atmosphärischen Musik von Ry Cooder zeigt Wim Wenders Film den totgeglaubten Travis auf seiner Odyssee durch den Südwesten der USA.
Von den Motels am Rande der Zivilisation über gigantische Highways bis hin zum gutbürgerlichen Leben mit Aussicht auf L.A. - Mit Paris, Texas lernt man die USA in all ihren Facetten kennen!
The dust has come to stay, you may come by or pass through or whatever

Ein zurückhaltender Musikologe kommt nach San Francisco, mit nichts als einem Koffer voller Steine und dem Traum, seine Forschung finanziert zu bekommen. Doch plötzlich fegt ein Wirbelsturm namens Judy Maxwell in sein Leben, begleitet von drei identisch karierten Koffern, die jeweils ein anderes Geheimnis verbergen.
What’s Up, Doc? (1972) ist weit mehr als eine bloße Hommage an klassische Screwball-Komödien. Der Film entfesselt ihren Geist mitten auf den steilen Hügeln von San Francisco. Barbra Streisand orchestriert das Chaos mit einem Augenzwinkern, während Ryan O’Neal verzweifelt (und vergeblich) versucht, seine Würde zu bewahren. Die Stadt wird zum Spielplatz aus fliegendem Gepäck, splitterndem Glas und einstürzenden Fassaden.
Eineinhalb Stunden messerscharf choreografierter Wahnsinn entfalten sich wie ein Cartoon: wild, witzig und bezaubernd wie ein romantischer Fehltritt.
Beeinflusst von Hawks und Capra, durchzogen vom lässigen Charme des New Hollywood, wurde What’s Up, Doc? Zu einem der beliebtesten Filme der 1970er-Jahre, ein Liebesbrief an das klassische Kino, und dabei zeitlos frisch.

Jeder von Jarmuschs Filmen bis Night on Earth beschäftigte sich in gewisser Weise mit urbaner Entfremdung und der Möglichkeit interkultureller Verständigung – eine Tendenz, die in diesem Episodenfilm ihren Höhepunkt findet. Fünf Geschichten, fünf Metropolen, fünf Begegnungen in einer ganz bestimmten Nacht: Eine Taxifahrt und die teils aberwitzigen und kuriosen Erlebnissen mit den Fahrer*innen und Gästen stehen jeweils im Mittelpunkt des Geschehens. Alles beginnt in der Dämmerung von Los Angeles, führt dann weiter nach New York, von dort nach Paris und Rom und endet schließlich in Helsinki im Morgengrauen. Nie sind wir schöner durch die Nacht getaumelt als in Jim Jarmuschs melancholisch-skurriler Großstadtballade! Gewohnt lakonisch wirft der Kult-Regisseur einen liebevollen Blick auf scheinbar Nebensächliches und zeichnet verschrobene Charaktere. Eine Perle des US-amerikanischen Independent-Kinos, begleitet von Tom Waits‘ genialem Soundtrack.

Laura Morcillo nimmt sich in ihrer Beobachtung dem Werderplatz an, schaut zu wie Waren gegen Geld die Besitzer wechseln und wie drumherum die Verlierer des großen Systems Marktplatz sitzen, unter argwöhnischen Blicken der Marktplatzhüter.
Der Film entstand 2010 in der Reihe Beobachtungen von Thomas Heise, die jedes Jahr aufs neue als Einstieg ins Dokumentarfilm-Studium den beobachtenden Blick schulen sollte. Gedreht wurde über einen längeren Zeitraum auf dem stadtbekannten Werderplatz in der Karlsruhe Südstadt. 2014, vier Jahre später, nimmt sich Laura Morcillo noch einmal dem Werderplatz an, in ihrem Kurzfilm Lettre de Werderplatz.

Mitten in Europa: Eine Wohnung ohne Türschloss. Es ist das Reich von Coz, der nach seiner Flucht aus der Türkei nun in der Schweiz lebt. Im Porträt erzählt er seine Geschichte. Vom Eingesperrt werden, vom Ausgeschlossen werden und dass die Türen und die Schlösser in seinem Kopf an Bedeutung verloren haben.
‘Coz’ ist der Spitzname von Yusuf Bayraktar. Während seines Physikstudiums an der Istanbuler Universität lernten sich der Filmemacher und sein Protagonist vor vielen Jahren kennen. Coz wurde damals zu 13 Jahre Haft verurteilt, als er an einer friedlichen Demonstration gegen die türkische Hochschulpolitik teilnahm. Seit 2009 lebt er in Basel im politischen Asyl, wo er sich mit kleinen Jobs und Sozialhilfe über Wasser hält und viel träumt. Büyükcoşkun zeigt mit seinem Film ein Schicksal, das kein Einzelschicksal ist.

Der Killer mit der Polaroid treibt sein Unwesen in Karlsruhe. Die Stimmung ist prickelnd, die Nerven zum Zerreißen gespannt. Keiner traut hier irgendwem, jeder und jede ist verdächtig. Nur eines ist gewiss: Er wird wieder zuschlagen.
Selten gesehen im Filmarchiv: Action, Mord, geklaute Filmmusik. Samuel Israel besticht in seinem Vordiplom durch eine kurzweilige Mischung aus Helge Schneider und Dario Argento. Der Film ist eine Hommage an die italienischen Giallo-Filme der 70er Jahre und dabei so frisch, man kann die Kneipenluft förmlich riechen: Ein-Mann-Team, ein halber Drehtag, Postproduktion am Abend, ein Tag vor Abgabefrist zum Vordiplom. So ungefähr wurde es uns von Samuel erzählt. Man merkt dem Film all dies an und er gefällt uns sehr.

Weihnachten 2008 Jahren: Bei der Kult-Ausstellung “Oh Tannenbaum” gab es Weihnachtsbäume ohne Ende, Kuratorium dafür keins: Was abgeliefert wurde, wurde auch ausgestellt, Hauptsache Tannenbaum. Oh du Fröhliche.
Seit 2004 gab es die kultige Weihnachtsausstellung. Ursprünglich als interner Gag gestartet, entwickelte sich das studentische Projekt über die Jahre zum überregionalen Kunst-Schlager. Eine Woche lang (die Woche vor Weihnachten) durfte jeder und jede ausstellen, egal ob Professor*in, Studierende oder Mitarbeitende. 2013 wars dann vorbei mit dem Tannenbaum. Ganz schöne Sache finden wir, könnte man mal wieder drüber nachdenken.

Über einem Feld taucht ein Wal auf und spricht zu einem jungen Mann: Bald ist es aus mit der Menschheit und er solle die Botschaft bitte unters Volk bringen. Gut, dass es Youtube gibt! Wenn da nicht die Besserwisser mit besserer Auflösung und besserem Mikro wären und mal wieder alles besser wissen…
Bei diesem Film handelt es sich um Finns Erstlingswerk – er war 20 Jahre alt. Entstanden im 16mm-Seminar von Razvan Radulescu, analog und digital gefilmt, wild gemixt, krasse Grafiken, ein großartiger Alexander Thelen in Bestform und in einer Paraderolle als Youtube-Prediger. Dazu noch Morphing-Effekte, echte Hunde, falsche Wale, ein verpeilter Mitbewohner, Sonnenbrillen, knallharte Action, und ein wenig Gesellschaftskritik. Trash-Kino-Herz was willst du mehr? Daumen hoch!

Liebevolles Porträt und intimer Tagebucheintrag. Ein sich behutsam vortastender Film über die eigenen Erinnerungen, die Kindheit und die Konfrontation mit dem Tod als einem unvorhergesehenen Mitgestalter in Sachen Planungssicherheit.
Ein Seminar über Tagebuch-Filme von Serpil Turhan behandelt ein intimes Sujet und ist der Anfang von vielen sehr persönlichen Filmen von HfG-Studierenden. Verarbeitendes Potential entfaltet sich auch in diesem Beispiel der HfG Tagebuch-Filme von 2020 von Rebekka Scheib. Wir werden mit hineingezogen in einen Strudel aus Erinnerungen, in Kindertage, in Einsichten, die uns das Leben zuschiebt, oder wir uns selbst – im Erinnern.

Für diejenigen die sich fragen, ob die HfG wirklich eine Kunsthochschule ist, und wie man eine solche erkennen kann, ist hier ein Film, der eine echte Kunstakademie porträtiert, mit echtem Dreck, Farbe, Rauchen und alles was sonst noch dazu gehört!
Jonas Rehren, seines Zeichens “Aka”-Student, verbrachte einige Jahre seiner Studiums im Gestaltungs-Excil an der HfG um Film zu studieren. Für einen 16mm-Kurs bei Răzvan Rădulescu kehrte er an die Akademie zurück, um dort drei Kommiliton*innen bei ihrer Arbeit zu porträtieren. In stillen Beobachtungen sehen wir, wie sehr verschiedene Materialien verarbeitet werden. Wir möchten Jonas an dieser Stelle für seinen Beitrag zur besseren Zusammenarbeit und Verständigung zwischen den Karlsruher Kunsthochschulen danken.

Geniales Musikvideo zu Rainer von Vielens Song Kein Zurück.
Eine Bilderrätselsammlung die in hoher Geschwindigkeit da über einen hinweg rast – eigentlich müsste man ständig das Video stoppen um all die Rätsel würdigen zu können.

Mascha Dilgers Ono No Kochami ist eine filmische Annäherung an das gleichnamige Gedicht von Clara Sondermann. Das zeitgenössische Gedicht handelt von Beziehungen und Familie und deren Vergänglichkeit und ist gleichzeitig eine Hommage an die alte japanische Dichterin Ono No Komachi, die um 830 n. Chr. in der Heian-Ära als Hofdichterin lebte und arbeitete. Der Film entstand ebenfalls für Stephan Krass’ Poetry Film Seminar.