
Mit Schwarzgeld wird Jackie Brown am Flughafen gestellt. Das FBI wittert die große Chance, durch Jackies Aussage einen Schmuggler-Ring auszuheben. Die Cops sind bereit, Jackie laufen zu lassen, wenn sie den Namen ihres Auftraggebers preisgibt. Die Entscheidung fällt ihr schwer, denn Ordell Robbie, ihr Boss und Drahtzieher der dubiosen Waffen-Schmuggel-Geschäfte, würde sie umbringen, wenn er Wind von einem Deal mit dem FBI bekäme. Bevor sie sich entscheiden kann, kommt alles ganz anders: Sie lernt den Kautionsvermittler Max Cherry kennen. Die beiden schmieden einen Plan, und plötzlich hat Jackie die Idee, wie es ihr gelingen könnte, Ordell gegen die Polizei auszuspielen ...

Nana ist eine mittellose junge Frau, die in Paris ein bescheidenes Leben führt. Als ihr Traum von der Schauspielerei platzt, entschließt sie sich, als Prostituierte zu arbeiten. Avantgardistischer Film-Essay von Godard mit seiner damaligen Ehefrau Anna Karina in der Hauptrolle. Durch Aufteilen des Films in 12 Kapitel sowie einen Gegensatz von Bild und Ton wird der Zuschauer dem Verfremdungseffekt unterzogen und zum aktiven Mitdenken angeregt.

Mit einer Abtreibungspraxis ernährt Roswitha ihre Familie, um sich selbst mehr Kinder leisten zu können. Komplizierte Fälle vermittelt sie gegen Provision an einen bekannten Arzt. Eine Konkurrentin Roswithas hat einen Fehler gemacht. Der Arzt hält Roswitha für schuldig. Roswitha verwischt alle Spuren – ihr Mann ist vorübergehend an ihrer Stelle festgenommen worden. Er wird entlassen und muss nun selbst die Familie ernähren. Roswitha sucht neue Wege; sie wird politisch aktiv. Auf der Suche nach Gelegenheiten, sich kämpferisch zu betätigen, entdeckt sie, dass der Betrieb ihres Mannes stillgelegt werden soll. In geheimen Recherchen und Auslandreisen dokumentiert sie die Stilllegung, die von der Direktion schon wieder aufgegeben wurde. Sie verteilt Flugblätter. Ihr Mann wird entlassen. Nun muss wieder Roswitha die Familie ernähren. Vor einer Fabrik hat sie einen Kiosk errichtet. Sie verkauft Würste, die sie in Informationsschriften einwickelt.

Frankfurt am Main, Sommer 1978: Elvira Weishaupt, eine trans Frau, rekapituliert ihr Leben, die Kindheit des Knaben Erwin im Kloster, die Arbeit als Schlachter, die Ehe mit Irene, der Tochter des Metzgermeisters, und die Operation in Casablanca. Doch auch die Geschlechtsangleichung hat Elvira kein glücklicheres Leben gebracht. Weiterhin erfährt sie nur Ablehung: Von ihrem Freund Christoph wurde sie verlassen, die Tochter hat sich abgewendet und der Mann, für den sich Erwin hat operieren lassen, will nun auch die Frau Elvira nicht lieben. So streift sie die letzten fünf Tage ihres Lebens gemeinsam mit der „Roten Zora“ durch das albtraumhafte Frankfurt.

Der Film beginnt mit Aufnahmen von Wandmalereien und einem brennenden Gegenstand, der aber nicht zu erkennen ist. Danach beginnt die Reise von der unberührten Natur in die Hektik der modernen Grossstadt. Durch New York, Los Angeles und San Francisco hasten die Menschen, strömen die Blechlawinen, und darüber türmen sich die Gebäude. Impressionen von zerfallenen Wohnsilos folgen, Gebäude stürzen ein, alles untermalt von der betörenden und minimalistischen Musik von Philip Glass.