
Dem gerade im Ferienmodus steckenden Henry wird beim Familienessen mit seiner Freundin von ihrer Familie auf reichlich unkonventionelle Weise eröffnet, dass er frisch gebackener Vater eines sonderbaren Babys ist. Er soll die Mutter seines Kindes so schnell wie möglich heiraten und sich mit ihr um das Kind kümmern. Mutter und Kind ziehen in Henrys Wohnung, aber zwischen dem Paar läuft es alles andere als glatt. Die junge Frau gibt, vom täglichen Anblick ihres fehlgebildeten Babys und seinem nervenaufreibenden Plärren gemartert, recht früh wieder auf und verlässt Henry. Nur recht widerwillig versucht er, sich in einer postapokalyptischen Großstadt, in der die Industrie fast alles andere verdrängt hat, mit seinem Kind zu arrangieren, und wird von ihm vollkommen eingenommen. David Lynchs surrealistischer Debütfilm, der in mehr als fünf Jahren exzessiver Kleinarbeit und mit winzigem Budget ausgebrütet wurde, ist bis heute erschreckender und albtraumhafter Kult!
