
Die Schwestern der Familie Lisbon, zwischen Träumen voller Sehnsucht und der tristen Wirklichkeit des konservativen Vorstadtlebens der 1970er- Jahre, wachsen isoliert von der restlichen Welt und den Gefahren von denen ihre Eltern denken dass sie in ihr lauern, auf. Die religiösen und überfürsorglichen Eltern wollen die Mädchen mit allen Mitteln von ihren männlichen Altersgenossen fernhalten. Dabei sind die gleichaltrigen Jungen von Gegenüber nicht viel anders als die meisten gewöhnlichen männlichen Teenager auch. Für sie sind Mädchen mystische und unergründbare Wesen, was im Falle der fünf Lisbon-Schwestern aufgrund der erschwerten Zugänglichkeit in besonderem Maße zuzutreffen scheint. Als sich die erste Schwester das Leben nimmt, setzt das eine unheimliche Kettenreaktion in Gang. Mit ihrem Debütfilm erforschte Sofia Coppola die Ästhetik der Weiblichkeit und gleichzeitig das Innenleben junger Frauen. Als Adaption des beliebten ersten Romans von Jeffrey Eugenides beschwört THE VIRGIN SUICIDES die unbeschreibliche Melancholie der Sehnsüchte von Teenagern herauf.
