
Wir freuen uns, euch eine ganz besondere Nachricht zu überbringen: Das Kino im Blauen Salon wurde 2026 erneut mit dem Kinopreis des Kinematheksverbundes in der Kategorie „Kino, das zurückblickt“ ausgezeichnet; diesmal mit dem zweiten Preis! 🎉
Neues Programm - neuer Trailer. Ein kleiner Vorgeschmack auf dieses Semester!

Es war endlich wieder so weit. Noch bevor die Türen der HfG offiziell für das neue Semester geöffnet wurden, ging bei uns im Blauen Salon bereits der Vorhang auf.

Im Oktober startet unser neues Semesterprogramm Kino über der Stadt. In den kommenden Monaten schauen wir auf Filme, in denen Städte weit mehr sind als bloße Kulissen – sie bestimmen, wie Menschen sich bewegen, begegnen, verlieren und wiederfinden. Die Stadt ist mehr als Kulisse. Sie lenkt Bewegungen und Begegnungen, trennt Menschen oder führt sie zusammen und gibt dem Alltag seinen Rythmus vor.

Die Stadt ist im Ausnahmezustand, der einzige klimatisierte Rückzugsort der HFG ist unser kleines Kino und der Rest der Karlsruher liegt wie tiefgekühlte Sardinen in den Gängen des ZKMs. Die Deutsche Mediterrane muss sich an konstante 40 Grad im Schatten erst gewöhnen. Wann wäre die Zeit je passender, um einen erfrischend winterlichen Rückblick zu wagen?

Mit dem letzten Film dieses Semesters stellen wir fest: Auch “Aller Ende ist schön”, denn wir freuen uns schon unglaublich auf die wohlverdiente Sommerpause, und fühlen uns schon jetzt wie Ferdinand am Strand in Godard’s Pierrot Le Fou.

Es war uns ein Fest! Vor genau drei Wochen ging unser Open Air Kino 2026 zu Ende und somit zwei wunderbare Wochenenden voller zauberhafter Filmmomente!

Die Projektoren sind vom Dachboden geholt und aufgebaut, die Popcornmaschine vorgewärmt, die Leinwand ausgerollt und wir haben mit dem Stadtmobil Großeinkauf im Metro gemacht. Das kann nur eins heißen: Zeit fürs Open Air Kino!

Auch dieses Semester haben wir wieder einen Programmtrailer, der einen kleinen Einblick in unsere bunte Filmauswahl gibt.

Im Rahmen des Seminars „Susan Sontag. Sehen und gesehen werden”, das sich mit Sontags Überlegungen zu Sichtbarkeit, Selbstinszenierung und Repräsentation befasst, zeigen wir Sontags Debütfilm Duett för kannibaler (1969) und laden danach zur offenen Diskussion ein.