
Das Gefühl, verloren zu sein, hängt oft damit zusammen, dass man versucht, jemand anderes zu sein. Dass man mit sich selbst nicht zufrieden ist und ständig das nachahmt, was andere tun.
Philip Rosenbecks „So Sein“ zeigt Nahaufnahmen verschiedener Menschen, die uns erzählen, wer sie schon immer sein wollten. Die Kombination aus einer düsteren Hintergrundmusik und den Menschen, die direkt in die Kamera blicken, zwingt einen dazu, sich vorzustellen, wer man selbst schon immer sein wollte.
Filmkopie aus der Sammlung des Kino im Blauen Salon (HfG KA)