
Mitten im öffentlichen Festgeschehen wachsen sie in die Höhe: die „Castells“ der katalanischen Castellers – Menschentürme, gebaut aus Körpern und Vertrauen. Das Scheitern ist stets mitgedacht. Eva Teppe greift für Die Welt ist alles, was der Fall ist auf TV-Material zurück und verlangsamt den Sturz radikal. Der Titel zitiert Ludwig Wittgenstein. Aus dokumentarischer Aktion wird ein abstrakter Sog aus Farbe und Nähe. Ein Film über das Fallen – und darüber, was im Bild überhaupt der Fall ist.
