
Frank ist ein Kleindealer, der auf den Straßen Kopenhagens arbeitet. Nachdem ein Drogengeschäft scheitert, wird er gezwungen, innerhalb einer kurzen Frist eine große Geldsumme zurückzuzahlen. In den folgenden Tagen bewegt sich Frank durch Wohnungen, Clubs, Hinterzimmer und Straßen, während er versucht, das Geld aufzutreiben und von allen Seiten bedroht wird. Pusher ist ein Low-Budget-Film, gedreht mit Handkamera und natürlichem Licht, und markiert Nicolas Winding Refns Spielfilmdebüt. Der Film folgt Frank sehr eng und verlässt seine Perspektive kaum. Die Spannung entsteht durch die Nähe zur Hauptfigur. Die raue Bildgestaltung und die ungeschliffenen Darstellungen erzeugen ein unmittelbares, rohes Seherlebnis. Pusher begründete eine Arbeitsweise, die Refns späteres Werk prägen sollte, mit einem Fokus auf Körperlichkeit, Männlichkeit und geschlossene soziale Strukturen, in denen Macht und Angst zentral sind.