Wiese vor der HfG
Sommersemester 2026
Wanda

Wanda

Regie: Barbara Loden | USA 1970 | 103 min | 35mm | Englische Originalfassung | mit Barbara Loden, Michael Higgins, Dorothy Shupenes

Wanda (gespielt von Loden selbst) haust mit ihrem Mann und zwei Kindern in einer Baracke in einem tristen Kohlebergbaugebiet. Da sie die Hausarbeit liegen lässt, reicht ihr Mann die Scheidung ein. Wanda gibt ihr bisheriges Leben auf, verzichtet auf das Sorgerecht für ihre Kinder – „they are better off with him“ – verliert ihren Job und driftet nur auf sich gestellt durch das ärmliche Pennsylvania. Als sie in einer Bar auf einen Gelegenheitsgauner trifft, lässt sie sich in einen Bankraub hineinziehen. Barbara Lodens unsentimentales Regiedebüt ist ihr einziger Langfilm geblieben und gilt heute als einer der wichtigsten Filme des US-amerikanischen Independent-Kinos der 70er Jahre. "Das Wunder liegt für mich nicht in der Art des Spiels sondern darin, daß sie im Film, [...] noch mehr sie selbst ist, als sie es im Leben gewesen sein muß[...]. Ich insistiere so darauf, weil mich das sehr aufgewühlt hat. Es ist, als erreiche sie in dem Film eine Art Sakralisierung dessen, was sie als einen Zustand des Verfalls zeigen will, was aber, wie ich finde, etwas Herrliches ist, ein sehr, sehr starker, sehr heftiger und sehr tiefer Glanz.“ (Marguerite Duras)

Leihgabe der Filmkopie mit freundlicher Unterstützung vom Arsenal Institut e.V..
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☞ Veranstaltungsbeginn 20:00 Uhr mit DJ, Bar uvm.

☞ Vorprogramm ab 21:15 Uhr.

☞ Filmbeginn ab 21:30 Uhr.