
Frank ist ein professioneller Juwelendieb, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er sehnt sich nach Beständigkeit, Liebe und einer gemeinsamen Zukunft mit Jessie. Doch die Welt, in der er lebt, macht einen Neuanfang nahezu unmöglich. Als sich die lukrative Gelegenheit für einen letzten großen Coup bietet, wird Frank immer tiefer in eine gewalttätige Unterwelt hinabgezogen. Thief etabliert Themen und stilistische Signaturen, zu denen Mann im Laufe seiner Karriere immer wieder zurückkehren sollte. Frank ist ein früher Prototyp jener Männer, die Manns Kino prägen – von Neil McCauley in Heat bis zu Vincent in Collateral –, Figuren, die sich an persönliche Kodizes halten statt an herkömmliche moralische Maßstäbe. Zugleich begründet der Film Manns unverwechselbaren visuellen Stil, geprägt von regennassen Stadtlandschaften, neonbeleuchteten Nächten und einer präzisen Aufmerksamkeit für Abläufe und Prozesse. In Thief kündigt sich bereits die Handschrift eines Filmemachers mit einer singulären und nachhaltigen Vision an.

Was soll man sagen… Es ist der Techno Viking! Aber was hat denn der mit der HfG zu tun, fragen sich vermutlich einige. Die Antwort liegt nur einen Klick entfernt.
