
Kommt vorbei! Diesen Freitag, den 20. Februar, verwandelt sich der Blaue Salon der HfG ab 20 Uhr wieder in unsere legendäre Open Stage. 🎷✨ Egal ob ihr Profis an eurem Instrument seid oder gerade erst anfangt: Schnappt euch die Bühne für Jazz, Funk oder eine spontane Jam-Session!

Ein Stummfilmklassiker mit Live-Coding und Synthesizern, flackerndes 16mm-Material und ein Archiv, das alles andere als stillsteht: Im Blauen Salon beginnt 2026 mit einem Abend, der Filmgeschichte und Gegenwart kollidieren lässt. Den Auftakt macht ein Meisterwerk der Animation – begleitet von einer Musik, die so nur im Moment entstehen kann.

Wenn im Blauen Salon der letzte Vorhang des Jahres fällt, dann wissen wir: Es duftet nach Plätzchen, draußen glitzert irgendwas zwischen Schneeflocke und Regen, und wir dürfen euch ein letztes Mal in diesem Jahr ins Kino locken – stilvoll, gemütlich und mit einem Hauch Vorfreude auf alles, was kommt.

Es gibt Filmbewegungen, die laut in die Geschichte hineinrufen – und solche, die ihr mit einem lässigen Schulterzucken begegnen. Die Neue Münchner Gruppe gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Zwischen 1964 und 1972 entstand in München ein Kino, das gleichzeitig leichtfüßig, urban, verspielt und doch hochpräzise war. Filme, die mit ironischer Distanz am politischen Zeitgeist vorbeistreiften – und damit eine ganz eigene Sprache fanden.
Am vergangenen Samstag besuchte uns Günter Kautzmann aus Leonberg, Jahrgang 1940. Er hatte uns kontaktiert, weil er unserer Website entnommen hatte, dass wir noch 35mm projizieren und Bauer-Projektoren des Typs B14 verwenden. Neugierig, was ein Mann seines Alters von uns wollte, luden wir ihn ein – und hatten eine Begegnung, die uns tief berührt hat.