
„Klara’s Tapes“ ist ein psychologischer Kurzfilm über Besessenheit, Überwachung und das Streben nach Kontrolle nach einem traumatischen Erlebnis. Nachdem Klara eine Reihe anonymer VHS-Kassetten erhalten hat, die ihr tägliches Leben aus der Ferne dokumentieren, gerät sie in einen Kreislauf in dem sie Momente der Intimität, der Verletzung und der Verwirrung immer wieder durchlebt. Während sie diese Szenen immer wieder abspielt, beginnt die Grenze zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit zu verschwimmen. Ist sie Opfer, Akteurin – oder beides? Klara’s Tapes spielt im heutigen Prag und wird durch eine Mischung aus roher VHS-Ästhetik und zeitgenössischen Bildern erzählt. Der Film beschäftigt sich mit Voyeurismus, Einsamkeit und dem beunruhigenden Trost, den das Beobachtetwerden mit sich bringt.