
Paul Schraders selten gezeigtes Regiedebüt katapultierte ihn mit dieser politisch klugen Geschichte über die Unterdrückung der Arbeiterklasse in die vorderen Reihen des New Hollywood. Drei Fließbandarbeiter in Detroit – Richard Pryor, Harvey Keitel und Yaphet Kotto – sind von ihren Jobs so entfremdet, dass sie beschließen, den Safe in ihrem eigenen Gewerkschaftsbüro auszurauben. Was als unterhaltsames Genrestück beginnt, schlägt bald in einen schonungslosen Blick ins dunkle Herz der Arbeitswelt der 70er um, in der Management gezielt Rassen Spannungen schürt, um die Solidarität der Arbeiter zu zerstören. Pryor hat selbstverständlich seine komischen Momente, doch er liefert auch seine beste dramatische Leistung in diesem verzweifelten, wütenden und bemerkenswert klaren Film ab. „Es ist das perfekte Beispiel für die Art von Film, die große Studios heute nicht mehr zu produzieren wagen ... vielleicht passt er heute besser zu den aktuellen Geschehnissen in Amerika und unserer gierigen, oberflächlichen Kultur als zu der Zeit, als er herauskam.“ – Indiewire
