
Ein 3700 Jahre alter ägyptischer Priester wird bei einer Ausgrabung wiedererweckt und sucht als Ägyptologe getarnt nach der Reinkarnation seiner einst getöteten Geliebten. Boris Karloff ist nur in der Eröffnungsszene als bandagierte Mumie zu sehen, den Rest des Films trägt er das von Jack Pierce entwickelte, stundenlang aufwendige Alterungs-Make-up. Regisseur Karl Freund, zuvor Kameramann bei Dracula und in der Weimarer Kinematografie (Der letzte Mann, Metropolis), bringt expressionistische Bildsprache und ruhige, hypnotische Inszenierung in einen Stoff, der maßgeblich vom Tutanchamun-Fund 1922 und dem daraus entstandenen "Fluch der Pharaonen"-Mythos inspiriert war.
