
Megan Bloomfield lebt den amerikanischen Highschool-Traum: Sie ist Cheerleaderin, beliebt, mit dem Football-Star zusammen und geht sonntags in die Kirche. Doch das Bild hat Risse: Megan ist Vegetarierin, hört Melissa Etheridge und beim Knutschen mit ihrem Freund schweifen ihre Gedanken oft zu ihren Cheerleader-Kolleginnen. Für Eltern und Umfeld ist die Sache klar: Megan muss lesbisch sein. Sie kommt ins Rehabilitationscamp „True Directions“, wo zwischen Dresscode, Gruppentherapie und Zwangsnormierung ein neuer Weg für sie beginnt, zu echten Freundschaften, erster Liebe und schließlich zu sich selbst.
Obwohl But I'm a Cheerleader sowohl auf schlechte Kritiken als auch auf einen begrenzten Kinostart stieß, gilt der Film, der von einer queeren Regisseurin geschaffen wurde, als ein ikonisches Werk queerer Frauenrepräsentation und hat bis heute eine treue Fangemeinde und Kultstatus erreicht.
35mm Filmkopie aus der Sammlung des Filmarchiv Austria.
Hier ein sehr erfolgreiches Musikvideo der HfG Geschichte. Rotationsschaltung auf VIVA, MTV, etc. Laut Urteil der HfG Professorenschaft wird hier die Branche mit ihren eigenen Mitteln bekämpft. Konsumkritik als Trojaner mit Sixpack – funktioniert aber erstaunlich gut…
Wie macht man jemandem klar, dass das was er guckt Bullshit ist? Laut Urteil unserer Herren Proffesoren werden wir hier Zeug*innen einer Gesellschaftskritik, bei der die Industrie mit ihren eigenen Waffen geschlagen wird. Oder aber war hier eine Produktion erfolgreich, weil sie das zeigt, was wir alle sehen wollen, wenn wir MTV gucken. Gespenstisch kontrastreiche Behauptungen - die Wahrheit liegt vermutlich wie immer irgendwo in der Mitte.
Filmkopie aus der Sammlung des Kino im Blauen Salon (HfG KA)